Das Methusalem Komplott

Wohnen im Alter

Frank Schirrmacher schrieb eine Reihe von Büchern die zu Bestsellern wurden. Einer davon war „Das Methusalem Komplott“ (erschienen 2004 im HEYNE Verlag)

Das Buch entdeckte ich, als GOTHAN CONSULT im selben Jahr einen Auftrag zur Vermarktung eines Neubau-Projekt für „Betreutes Wohnen mit integrierter Pflege“ in der Nähe von Wiesbaden annahm. Bedauerlicherweise konnte das Bauvorhaben mangels Erfahrung des Projekt-Entwicklers nicht realisiert werden.

Während der Akqusitionsphase und in Beratungsgesprächen mit potentiellen, am Erwerb interessierten Senioren, konnte ich viele sachdienliche Informationen über den indiv. Wohnbedarf, Lebensumstände, unterschiedlichste Finanzierungs- Probleme und Vieles über das Wohnen im Alter sammeln.

Das Methusalem Komplott vervollständigte mein Bild über den demoskopischen Wandel, über das Leben und Wohnen der immer älter-werdenden Menschen in Deutschland. Seither befasse ich mich mit dem Thema, lernte die Unterschiede zwischen Alten-Pflegeheimen, Betreutem Wohnen und Senioren-Residenzen ganz persönlich und auch aus nächster Nähe kennen.

Der Markt

 

In nur wenigen Jahren wird es in Deutschland wesentlich mehr „65zigjährige“ als junge Menschen geben. Während die Alterspyramide weiter wächst und mit ihr die Nachfrage nach bedarfsgerechtem und bezahlbarem Wohnen, bleibt die Bauwirtschaft schon heute weiter hinter dem Bedarf zurück.

 

Die Gründe liegen auf der Hand. Kein Markt, kein Interesse!

Während die Kosten und damit Preise für das Wohnen allgemein weiter steigen und in Toplagen durch die Decke gehen, wird die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage, insbesondere für „bezahlbares Wohnen im Alter“ immer größer.

Wer „Das Methusalem Komplott“ gelesen hat und sich mit dem „Wohnen im Alter“ befasst, wird mit harten Fakten und Tatsachen konfrontiert und schnell feststellen, dass die Vorsorge, d.h. die Planung für einen Standortwechsel und die Finanzierung für den „Neuen Lebensmittelpunkt“  das Domizil für Morgen, keinen Aufschub duldet und eine zwingende Notwendigkeit ist. Ansonsten wir man das Nachsehen haben.

Wer zu spät kommt…

 

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